Ausbildungsentscheidung – Systemische Traumafachberatung
Diese Seite dient Ihrer fachlichen und persönlichen Entscheidungsfindung.
Sie unterstützt Sie dabei zu prüfen, ob die Ausbildung in systemischer Traumafachberatung zu Ihrem beruflichen Hintergrund, Ihrer Qualifikation und Ihrem Arbeitsfeld passt.
Im Mittelpunkt steht die professionelle Begleitung von Menschen mit Traumafolgen, fachliche Einordnung, Prozessverständnis und ein stabilisierungsorientierter Ansatz.
Keine Werbeseite – sondern eine klare fachliche Entscheidungsgrundlage.
Für wen diese Ausbildung gedacht ist
Für Fachkräfte, die perspektivisch stärker therapeutisch arbeiten möchten, kann auch die Ausbildung in der systemische Traumatherapie eine sinnvolle Vertiefung darstellen.
Unverbindlich. Persönlich. Ohne Verkaufsdruck.
Start im Herbst 2026 – begrenzte Plätze
Nicht geeignet für
Diese Ausbildung ist keine Grundqualifikation und keine Selbsterfahrungsgruppe.
Sie richtet sich nicht an Personen, die ausschließlich therapeutisch arbeiten möchten, ohne entsprechende Voraussetzungen, an Menschen in akuten Krisensituationen oder an Personen, die ausschließlich an ihrer eigenen Geschichte arbeiten möchten.
Auch für Personen, die schnelle Methoden oder kurzfristige Lösungen erwarten, ist diese Ausbildung nicht passend.
Im Mittelpunkt steht die professionelle Begleitung von Klient:innen – nicht die eigene Aufarbeitung.
Diese Ausbildung ist keine Methodensammlung.
Viele Weiterbildungen im Bereich Trauma vermitteln einzelne Methoden.
Diese Ausbildung verfolgt einen anderen Ansatz.
Systemische Arbeit mit Traumafolgen bedeutet:
- Traumafolgen im Kontext von Beziehung und Biografie verstehen
- Stabilisierung vor Konfrontation
- klare Indikationsstellung und Verantwortung
- Integration statt isolierter Technik
Es geht nicht um „mehr Methoden“, sondern um eine fundierte traumasensible Haltung.
Sie arbeiten hier nicht allein mit Lerninhalten – sondern in einem begleiteten fachlichen Prozess.
Diese Ausbildung richtet sich an Fachkräfte, die in komplexen Situationen fachlich sicher handeln müssen.
Sie erwerben hier nicht primär Methoden, sondern die Fähigkeit, Prozesse zu verstehen, einzuordnen und verantwortungsvoll zu gestalten.
Fachliche Sicherheit entsteht nicht durch Wissen allein, sondern durch begleitete Anwendung und reflektierte Praxis.
Genau darauf ist diese Ausbildung konsequent aufgebaut.
Was Sie fachlich erwartet
Diese Ausbildung verbindet systemisches Arbeiten
mit fundierter Psychotraumatologie und Praxis in Beratung und Begleitung.
Inhalte unter anderem:
- fachliche Einordnung komplexer Traumafolgen
- Stabilisierung und Ressourcenarbeit
- Arbeit mit Bindungstrauma und Entwicklungstrauma
- Prozessgestaltung in Beratung und Begleitung
- Integration von EMDR (stabilisierungsorientiert)
- Arbeit mit Anteilen / Ego States
- traumasensible Gesprächsführung
- Indikation und Abgrenzung zur Traumatherapie
Theorie und Praxis greifen eng ineinander.
Eine vertiefende Einordnung finden Sie auch im Bereich systemische Beratung und systemische Therapie.
Prozessführung in der Beratung
Sie begleiten Klient:innen sicher durch komplexe Prozesse
und behalten Stabilisierung und Regulation im Blick.
Diagnostische Klarheit
Sie erkennen unterschiedliche Traumadynamiken
und treffen fundierte fachliche Einschätzungen.
Verantwortungsvoller Methodeneinsatz
Sie setzen Interventionen gezielt ein –
eingebettet in einen stabilisierenden Gesamtprozess.
Sie entwickeln eine hohe fachliche Sicherheit im Umgang mit komplexen Belastungsdynamiken.
Struktur der Ausbildung
Die Ausbildung ist in aufeinander aufbauende Phasen gegliedert:
- Grundlagen & fachlicher Rahmen
- Psychotraumatologie & Stabilisierung
- Beziehung & Mentalisieren
- therapeutische Vertiefung
- Supervision & Integration
Die Ausbildung ist klar aufgebaut und bietet eine nachvollziehbare Struktur – auch bei komplexen Inhalten.
Alle Inhalte bauen logisch aufeinander auf und werden fachlich begleitet vermittelt.
Unverbindlich. Persönlich. Ohne Verkaufsdruck.
Rahmen & zeitlicher Aufwand
- Dauer: 10 Monate
- Hybrid (Online & Präsenz)
- berufsbegleitend möglich
- Start im Herbst 2026 – begrenzte Plätze
Die Ausbildung ist klar strukturiert und gut in den beruflichen Alltag integrierbar.
Abschluss & Erweiterung
- Zertifikat: Systemische:r Traumafachberater:in
Die Anwendung erfolgt im Rahmen Ihrer jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen und Verantwortungsbereiche. - zusätzliche Integration von EMDR (stabilisierungsorientiert)
EMDR ist Bestandteil der Ausbildung – nicht als separates Zusatzmodul.
Die Ausbildung ist inhaltlich und strukturell an der systemische Traumatherapie orientiert.
Investition
3.900 €
Vergleichbare Ausbildungen unterscheiden sich deutlich im Umfang und in der persönlichen Begleitung.
Die Investition verteilt sich über die gesamte Ausbildungsdauer und ist dadurch gut planbar.
• 24 Ausbildungstage (20 online, 4 Präsenz)
• Nutzung der Seminar- und Aufenthaltsräume
• Getränke während der Module
• Start: Herbst 2026
• Arbeiten in kleinen Gruppen mit persönlicher Begleitung
Keine Umsatzsteuer gemäß §4 Nr. 21 UStG.
Ratenzahlung
Ist möglich – nach persönlicher Rücksprache und individueller Abstimmung.
Investition in Ihre professionelle Kompetenz – nicht in einzelne Methoden
Die Teilnehmerzahl ist bewusst begrenzt, um eine persönliche Begleitung zu gewährleisten.
Präsenzmodule finden statt in:
Bildungszentrum der Arbeitskammer
Am Tannenwald 1
66459 Kirkel
Klarheit vor Entscheidung
Diese Ausbildung ist keine kurzfristige Weiterbildung – sondern eine fachliche Positionierung in einem anspruchsvollen Arbeitsfeld.
Sie prüfen hier nicht, ob es „interessant“ ist – sondern ob es fachlich zu Ihnen passt.
Deshalb haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen persönlich zu klären.
- Passt die Ausbildung zu Ihrer Qualifikation?
- Ist die therapeutische Ausrichtung sinnvoll?
- Wie lässt sich die Ausbildung integrieren?
Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung – keine Verkaufsberatung.
Persönlich. Klar. Ohne Verkaufsdruck.
Was viele vor der Entscheidung klären möchten
Was passiert nach der Anfrage?
Kein automatisierter Prozess. Wir klären Ihre Situation persönlich und fachlich fundiert.
Brauche ich eine Heilerlaubnis?
Für die Teilnahme nicht – für die Ausübung von Psychotherapie ja.
Kann ich später erweitern?
Ja. Bei entsprechender Heilerlaubnis kann die Qualifikation in einen therapeutischen Kontext überführt werden.
Bereit für eine fundierte Ausbildungsentscheidung?
Die Teilnehmerzahl ist bewusst begrenzt, um persönliche Begleitung zu gewährleisten.
Persönlich. Klar. Ohne Druck – Sie entscheiden in Ruhe.
30 Jahre Erfahrung · traumasensibel · kleine Gruppen · sicherer Rahmen