Traumakompetenz entwickeln. Menschen sicher begleiten.
Die Weiterbildung vermittelt fundierte traumafachliche Grundlagen, Stabilisierung, systemisches Denken, Gesprächsführung und einen sicheren Umgang mit belastenden Erfahrungen.
Im Mittelpunkt steht nicht die schnelle Methode, sondern das, was in der Begleitung belasteter Menschen trägt:
- Stabilisierung
- Orientierung
- Beziehung
- Prozessverständnis
- professioneller beruflicher Rahmen
Lieber erst persönlich sprechen? Orientierungsgespräch vereinbaren
Systemische Traumafachberatung
- 9 Live-Online-Module
- 144 UE
- vollständig online
Systemische Traumafachberatung + EMDR
- 9 Live-Online-Module
- 3 EMDR-Präsenzmodule
- 192 UE gesamt
- Kirkel (Saarland)
- Unterkunft und Verpflegung inklusive
- max. 14 Teilnehmende
Abschluss: Zertifikat Systemische Traumafachberatung der Trauma-FachakademieIntegriert: GPTG-zertifizierte Basisqualifikation Psychotraumatologie
Traumasensibel begleiten heißt mehr, als Trauma zu erkennen.
Michael Nerschbach erklärt die Haltung und Grundidee der Systemischen Traumafachberatung persönlich.
In vielen beruflichen Feldern begegnest du Menschen mit belastenden und traumatischen Erfahrungen – in der Beratung, im Coaching, in Schule und Jugendhilfe, in der Sozialen Arbeit.
Wissen über Trauma allein reicht dafür nicht. Entscheidend ist, was du im Kontakt tust: ob du Sicherheit herstellen kannst, Überforderung früh bemerkst und weißt, wo dein Auftrag endet. Die Ausbildung setzt genau dort an:
- Sicherheit herstellen
- Überforderung erkennen
- Stabilisierung fördern
- Ressourcen aktivieren
- Prozesse verstehen
- Beziehung professionell gestalten
- Grenzen des eigenen beruflichen Rahmens kennen
Fachliche Bezugsrahmen sind u. a. das Drei-Phasen-Modell nach Herman, die Polyvagal-Theorie nach Porges, Imaginationsverfahren nach Reddemann und Mentalisierung nach Fonagy – übersetzt in eine klare, anwendbare Struktur.
Was du in der Ausbildung entwickelst
Acht Kompetenzfelder, die sich durch alle Module ziehen. Welche Inhalte wann behandelt werden, zeigt die Modulübersicht.
Traumadynamiken verstehen
Traumatische Belastungsreaktionen erkennen und fachlich einordnen.
Stabilisierung und Sicherheit
Stabilisierung gezielt aufbauen – Stabilisierung vor Konfrontation als Grundhaltung.
Ressourcenorientiertes Arbeiten
Ressourcen und Selbstregulation stärken, statt an der Belastung entlang zu arbeiten.
Systemisches Verständnis
Belastungen im Zusammenhang von Beziehungen, Familie und Umfeld betrachten.
Traumasensible Gesprächsführung
Beratungsgespräche klar strukturieren und Aktivierung im Gespräch begleiten.
Beziehung und Prozessgestaltung
Den Begleitprozess sicher führen – mit Blick auf Tempo, Belastbarkeit und Beziehung.
Grenzen und professioneller Rahmen
Klare Rollen, sichere Einschätzung und, wenn nötig, verantwortungsvolle Weitervermittlung.
Transfer in die eigene Praxis
Das Gelernte in den eigenen beruflichen Alltag übertragen – über Übungen, Reflexion und Fallarbeit.
Ein Ausbildungsweg – zwei mögliche Abschlüsse
Beide Wege beruhen auf derselben fachlichen Basis. Die Vollausbildung ergänzt sie um die EMDR-Weiterbildung in Präsenz.
Systemische Traumafachberatung
- vollständig online
- 9 Live-Online-Module
- 144 UE
- ohne EMDR-Präsenzmodule
Für dich, wenn du eine fundierte traumafachliche Beratungsqualifikation erwerben möchtest.
Systemische Traumafachberatung + EMDR
- 9 Live-Online-Module
- 3 EMDR-Präsenzmodule (48 UE)
- 192 UE gesamt
- Präsenz in Kirkel
- Unterkunft und vollständige Verpflegung bei den EMDR-Präsenzmodulen inklusive
Welcher Weg zu deinem beruflichen Rahmen passt, klärst du auf der Seite Ausbildungsentscheidung – oder im persönlichen Orientierungsgespräch.
Für wen ist die Systemische Traumafachberatung gedacht?
Für Fachkräfte, die bereits mit belasteten oder traumatisierten Menschen arbeiten – oder dies beruflich planen.
Die Weiterbildung erweitert deine fachliche Kompetenz innerhalb deines jeweils zulässigen beruflichen Tätigkeitsrahmens.
Sie ersetzt keine staatliche Heilerlaubnis und berechtigt nicht zur Ausübung heilkundlicher Psychotherapie.
Traumafachberatung oder Traumatherapie?
Die fachlichen Grundlagen überschneiden sich – Teile beider Ausbildungen finden gemeinsam statt. Der Unterschied liegt nicht im Anspruch, sondern im beruflichen und rechtlichen Rahmen, in dem du später arbeitest.
Schritt für Schritt zu mehr Handlungssicherheit
Die neun Live-Online-Module bauen aufeinander auf. Die Lernphasen zeigen den roten Faden – die einzelnen Module mit Inhalten und Terminen findest du in der Modulübersicht.
Verstehen
Trauma, Nervensystem, Dynamiken und Reaktionen
inkl. GPTG-zertifizierter Grundlagenbaustein (Modul 1–2)Stabilisieren
Ressourcen, Sicherheit und Regulation
Begleiten
Beziehung, Gesprächsführung und systemische Perspektive
Vertiefen
komplexere Prozesse und professioneller Rahmen
Integrieren
Transfer in deinen beruflichen Alltag
Vollausbildung: Die drei EMDR-Präsenzmodule ergänzen die Online-Module.
Zur vollständigen Modulübersicht →Live lernen statt Videosammlung
Die Online-Module finden live statt – mit der fachlichen Leitung, in einer festen, kleinen Gruppe. Du lernst nicht allein vor dem Bildschirm, sondern im Austausch.
EMDR in Präsenz
- drei EMDR-Präsenzmodule im Bildungszentrum der Arbeitskammer, Kirkel
- praktische Übungsanteile
- direkte Begleitung vor Ort
- Unterkunft und vollständige Verpflegung inklusive
EMDR als Bestandteil der Vollausbildung
Die Vollausbildung ergänzt die neun Online-Module um eine dreiteilige, institutseigene EMDR-Vollausbildung mit insgesamt 48 UE in Präsenz. Die Inhalte werden vollständig vermittelt – dieselben Inhalte und Übungen wie in der eigenständigen EMDR-Weiterbildung der Akademie.
Die therapeutische Anwendung von EMDR setzt eine entsprechende Heilerlaubnis voraus.
Teilnehmende ohne Heilerlaubnis nutzen die vermittelten Inhalte ausschließlich innerhalb ihres rechtlich zulässigen beratenden, pädagogischen oder psychosozialen Tätigkeitsrahmens.
Ausbildungsqualität, die von außen geprüft wird.
Die Trauma-Fachakademie legt ihre Ausbildungsstandards Fachverbänden zur Prüfung vor – nachvollziehbar und mit transparentem Stand.
- VDH
Verband Deutscher Heilpraktiker e. V.
Anerkennung der Trauma-Fachakademie als Bildungseinrichtung
Anerkannt
- GPTG
Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung e. V.
Zertifizierte Basisqualifikation Psychotraumatologie – als Grundlagenbaustein in die Ausbildung integriert
Grundlagenbaustein zertifiziert
- SCGD
Systemische Coaching Gesellschaft Deutschland
Zertifizierte Fachausbildung Systemische Traumafachberatung
Zertifiziert
Die jeweiligen Anerkennungen und Zertifizierungen beziehen sich auf die dafür vorgesehenen Ausbildungsbereiche und ersetzen keine staatliche Berufszulassung oder Heilerlaubnis.
Michael Nerschbach
Michael Nerschbach leitet die Trauma-Fachakademie und unterrichtet die Ausbildung selbst. Er verbindet Erfahrung aus der therapeutischen Praxis mit Trauma-Schwerpunkt und langjähriger Lehrtätigkeit in der Aus- und Weiterbildung.
Seine Didaktik ist klar strukturiert und stabilisierungsorientiert: erst Sicherheit und Orientierung, dann Vertiefung. Im Mittelpunkt steht nicht die Methode, sondern eine fachliche Haltung, die in der Praxis trägt.
Passt die Ausbildung zu deinem beruflichen Weg?
Drei Fragen helfen dir bei der ersten Orientierung. Ausführlich gehen wir sie auf der Seite Ausbildungsentscheidung durch.
In drei Fragen zur Einordnung
Wie es weitergeht
Modulübersicht
Inhalte und Lernweg ansehen.
Ausbildungsentscheidung
Prüfen, welcher Ausbildungsweg zu deinem beruflichen Rahmen passt.
Teilnahmeanfrage
Unverbindlich Interesse anfragen.