Systemische Traumatherapie Ausbildung

Strukturierte Weiterbildung für Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, approbierte Psychotherapeut:innen und Ärzt:innen mit psychotherapeutischer Tätigkeit.

10 Monate · 12 Module · 24 Ausbildungstage · Hybrid: Online und Präsenz · Maximal 14 Teilnehmende

Sie lernen, traumatherapeutische Prozesse klar zu strukturieren, Stabilisierung methodisch anzuwenden und verantwortungsvoll mit belasteten Klient:innen zu arbeiten — innerhalb des Rahmens Ihrer Heilerlaubnis.

Abschluss: Zertifikat der Trauma-Fachakademie in Systemischer Traumatherapie mit integrierten EMDR-Grundlagen im stabilisierungsorientierten Kontext

Für Fachkräfte mit Heilerlaubnis im therapeutischen Kontext.

Systemische Traumatherapie Ausbildung Seminar

10 Monate Ausbildung

Hybrid: Online & Präsenz

Maximal 14 Teilnehmende

Strukturorientiert. Bindungsbasiert. Neurobiologisch fundiert.

Die Teilnehmerzahl ist bewusst begrenzt, um eine persönliche Begleitung zu gewährleisten.

Worum es in dieser Ausbildung geht

Worum es in dieser Ausbildung geht

Diese Ausbildung richtet sich an Fachkräfte, die therapeutisch mit Menschen arbeiten und ihre traumatherapeutische Kompetenz fundiert erweitern möchten.

Im Mittelpunkt stehen:

  • Stabilisierung vor Konfrontation
  • strukturierte Prozessführung
  • klare diagnostische Einordnung
  • sichere therapeutische Haltung

Sie entwickeln ein Verständnis dafür, wann Sie therapeutisch arbeiten können — und wann eine Weitervermittlung notwendig ist.

Was die Trauma-Fachakademie auszeichnet

Stabilisierung vor Konfrontation

Trauma-Arbeit beginnt nicht mit Verarbeitung, sondern mit Stabilisierung und Selbstregulation. Das ist nicht Stil, sondern fachliche Haltung — und zieht sich durch alle 12 Module.

Rechtliche Klarheit als Lehrinhalt

Sie lernen konkret, wo die Grenze zwischen therapeutischer Arbeit, Beratung und Coaching verläuft — und wie Sie diese sicher einhalten. Klient:innen-Selektion ist ein eigenes Modul.

Kleine Gruppen, per-sönliche Begleitung

Maximal 14 Teilnehmende pro Ausbildung. Arbeit in kleinen Gruppen mit persönlicher Begleitung durch die fachliche Leitung— kein anonymes Großformat.

Systemische Traumafachberatung und Systemische Traumatherapie finden in Teilen gemeinsam statt — mit klarer Differenzierung zwischen beratender und therapeutischer Arbeit.

Die Ausbildung folgt der Linie der modernen Traumatherapie: stabilisierungsorientiert, bindungsbasiert und neurobiologisch fundiert.

Sie greift Konzepte auf, die heute Stand der Fachdiskussion sind — Drei-Phasen-Modell nach Herman, Polyvagal-Theorie nach Porges, Imaginationsverfahren nach Reddemann, Mentalisierung nach Fonagy.

Diese Bezugsrahmen werden nicht enzyklopädisch abgehandelt, sondern in eine eigene didaktische Linie übersetzt — orientiert an dem, was in der Praxis von Heilerlaubnis-Inhaber:innen tatsächlich anwendbar ist.

Passt diese Ausbildung zu Ihnen?

Diese Ausbildung ist geeignet, wenn Sie:

Heilpraktiker:in für Psychotherapie sind

approbierte:r Psychotherapeut:in sind

als Ärzt:in psychotherapeutisch tätig sind

bereits mit Klient:innen arbeiten oder dies konkret planen

Ihre traumatherapeutische Kompetenz strukturiert erweitern

Diese Ausbildung ist nicht geeignet, wenn Sie:

ohne Heilerlaubnis therapeutisch arbeiten möchten

eine Coaching- oder reine Beratungsfortbildung suchen

eine Approbationsausbildung erwarten

ausschließlich Selbsterfahrung im eigenen Thema suchen

sich aktuell in einer akuten psychischen Krise befinden

Sie haben keine Heilerlaubnis? Wenn Sie als Coach, Berater:in oder pädagogische Fachkraft im eigenen beruflichen Rahmen mit Trauma arbeiten möchten, ist die Systemische Traumafachberatung der passende Weg. → Zur Systemischen Traumafachberatung

So ist die Ausbildung aufgebaut

Phase 1 — Grundlagen und Rahmen

Einführung systemische Traumatherapie und psychotraumatologische Einordnung.

Phase 2 — Stabilisierung und Diagnostik

Ressourcen, Selbstregulation und diagnostische Einordnung.

Phase 3 — Therapeutische Vertiefung

Bindungstrauma, Gesprächsführung, Ego States und EMDR-Einordnung.

Phase 4 — Prozessgestaltung und Abschluss

Krisenintervention, Prozessstruktur, Supervision und Integration der Inhalte.

Die Ausbildung umfasst 12 aufeinander aufbauende Module in einer klaren didaktischen Struktur.

Die vollständige Modulübersicht finden Sie auf der Detailseite.

Was Sie in der Ausbildung lernen

• traumatische Dynamiken erkennen und fachlich einordnen
• Stabilisierung gezielt und methodisch aufbauen
• therapeutische Gespräche klar strukturieren

• Überforderung bei Klient:innen frühzeitig wahrnehmen
• Klient:innen sicher einschätzen und ggf. weitervermitteln
• verantwortungsvoll im Rahmen Ihrer Heilerlaubnis arbeiten

Die Ausbildung vermittelt Ihnen eine strukturierte und nachvollziehbare Arbeitsweise für die therapeutische Arbeit mit belasteten Klient:innen.

Im Mittelpunkt steht Haltung, Struktur und Prozessverständnis — nicht Methodensammlung.
Die Anwendung der Inhalte erfolgt ausschließlich innerhalb Ihrer Heilerlaubnis.

Format und Eckdaten

🕒 Dauer
📚 Module
📆 Umfang
🎓 Unterrichtseinheiten
👥 Gruppengröße
📍 Präsenzort
💶 Investition

💳 Zahlung
📅 Start

10 Monate, berufsbegleitend
12 Module
24 Ausbildungstage (20 online + 4 Präsenz)
192 Unterrichtseinheiten
max. 14 Teilnehmende
Bildungszentrum der Arbeitskammer, Kirkel
3.900 € (USt-befreit nach § 4 Nr. 21 UStG)                              (inkl. Unterkunft & Verpflegung während der Präsenzphasen)
Einmalzahlung, 3 oder 10 Raten ohne Aufpreis
17.10.2026 

⏱️ Dauer
10 Monate, berufsbegleitend

📚 Module
12 Module

📅 Umfang
24 Ausbildungstage (20 online + 4 Präsenz)

🎓 Unterrichtseinheiten
192 Unterrichtseinheiten

👥 Gruppengröße
max. 14 Teilnehmende

📍 Präsenzort
Kirkel (Saarland)

💰 Investition
3.900 € (inkl. Unterkunft und Verpflegung während der Präsenzphasen)

💳 Zahlung
Einmalzahlung, 3 oder 10 Raten ohne Aufpreis

📌 Start
17. Oktober 2026 (im Abstand von ca. 3–4 Wochen)

🗓️ Anmeldeschluss
05. September 2026  Frühzeitige Anmeldung empfohlen – begrenzte Teilnehmerzahl.

Die Ausbildungsgänge Systemische Traumafachberatung und Systemische Traumatherapie finden teilweise gemeinsam statt. Beide Ausbildungsgänge laufen in einem gemeinsamen strukturierten Kursdurchgang mit klarer fachlicher Differenzierung.

Die Präsenzphasen sind vollständig organisiert – Unterkunft und Verpflegung sind bewusst integriert, damit Sie sich in dieser Zeit ausschließlich auf die fachliche Arbeit konzentrieren können.

Wichtige Hinweise zur Ausbildung

Diese Ausbildung ist eine fachliche Weiterbildung im Bereich Traumatherapie.
Sie dient der strukturierten Vertiefung vorhandener therapeutischer Kompetenzen.

• fachliche Weiterbildung im Bereich Traumatherapie
• strukturierte Vertiefung für Fachkräfte mit Heilerlaubnis
• Verbindung von Theorie, praktischen Übungen und Fallarbeit
• Orientierung an aktuellen fachlichen Standards

• keine Approbationsausbildung
• keine Voraussetzung für eine Kassenzulassung
• keine Coaching- oder Beratungsfortbildung
• keine Ausbildung ohne Heilerlaubnis

EMDR wird im Rahmen der Ausbildung fachlich eingeordnet und in den therapeutischen Kontext integriert.

Die Anwendung erfolgt ausschließlich im Rahmen Ihrer bestehenden Heilerlaubnis und ersetzt keine eigenständige EMDR-Zertifizierung.

Die Anwendung der vermittelten Inhalte erfolgt eigenverantwortlich und ausschließlich im Rahmen Ihrer bestehenden Heilerlaubnis.

Fachliche Leitung

Michael Nerschbach

Heilpraktiker für Psychotherapie · Traumatherapeut · Dozent · Autor
Leiter der Trauma-Fachakademie

 

Michael Nerschbach arbeitet therapeutisch mit Menschen mit traumatischen Belastungen und ist in der Aus- und Weiterbildung tätig.

Seine Arbeit verbindet eine klare, strukturierte Herangehensweise mit praktischer Erfahrung aus der therapeutischen Praxis.

Im Mittelpunkt stehen nicht Methoden, sondern eine nachvollziehbare Prozessführung, Stabilisierung und eine sichere therapeutische Haltung.

Die Ausbildung ist aus der Verbindung von fachlicher Arbeit und praktischer Erfahrung im Umgang mit Traumafolgen entstanden.

Mein Ziel ist nicht, Methoden zu vermitteln –
sondern Sie in Ihrer therapeutischen Sicherheit zu stärken.

„Ich kenne beide Seiten: die des Behandlers und die des Betroffenen.”

Über 30 Jahre Erfahrung in Ausbildung und therapeutischer Praxis.

Sie lernen nicht nur Inhalte – sondern eine klare fachliche Haltung, die in der Praxis trägt.

Ihr Abschluss

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie das Zertifikat der Trauma-Fachakademie in Systemischer Traumatherapie.

Das Zertifikat dokumentiert:

• die absolvierte Ausbildung (12 Module, 24 Ausbildungstage, 192 UE)
• die erbrachten Leistungsnachweise (schriftliche und mündliche Falldarstellung)
• die Teilnahme an den Ausbildungsmodulen

Das Zertifikat ist:

• keine Approbation
• keine staatliche Berufszulassung
• keine Voraussetzung für eine Kassenzulassung
• keine Coaching- oder Beratungsfortbildung

EMDR wird im Rahmen der Ausbildung fachlich eingeordnet und in den therapeutischen Kontext integriert.

Die Anwendung erfolgt ausschließlich im Rahmen Ihrer bestehenden Heilerlaubnis und ersetzt keine eigenständige EMDR-Zertifizierung.

Die Anwendung der vermittelten Inhalte erfolgt eigenverantwortlich und ausschließlich im Rahmen Ihrer bestehenden Heilerlaubnis.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich eine Heilerlaubnis?

Ja. Diese Ausbildung setzt eine erteilte Heilerlaubnis voraus — als Heilpraktiker:in für Psychotherapie, approbierte:r Psychotherapeut:in oder Ärzt:in.

Kann ich die Ausbildung berufsbegleitend absolvieren?

Ja. Die Ausbildung ist berufsbegleitend aufgebaut und umfasst 20 Online-Tage sowie 4 Präsenztage über einen Zeitraum von 10 Monaten.

Gibt es Selbsterfahrung?

Eine therapeutische Selbsterfahrung wird empfohlen und kann parallel zur Ausbildung erfolgen. Diese Ausbildung ist keine Selbsterfahrungsgruppe.

Wie groß sind die Gruppen?

Maximal 14 Teilnehmende pro Ausbildungsdurchgang.

Die kleine Gruppengröße ermöglicht persönliche Begleitung und fachlichen Austausch.

Kann ich nach der Ausbildung mit Krankenkassen abrechnen? 

Nein. Diese Ausbildung qualifiziert nicht zur Kassenabrechnung. Heilpraktiker:innen für Psychotherapie arbeiten weiterhin im Rahmen der bestehenden gesetzlichen Regelungen.

Wird EMDR vermittelt?

EMDR-orientierte Stabilisierungstechniken werden fachlich eingeordnet und im stabilisierungsorientierten Kontext vermittelt.

Die Ausbildung ersetzt keine eigenständige EMDR-Zertifizierung.

Passt diese Ausbildung zu Ihrem beruflichen Weg?

Bevor Sie sich entscheiden, klären Sie, ob diese Ausbildung fachlich
und persönlich zu Ihnen passt.

Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung Ihrer Situationund Klarheit, ob dieser Weg für Sie sinnvoll ist.

Sie möchten prüfen, ob diese Ausbildung zu Ihnen passt?

Dafür gibt es drei Möglichkeiten.

 

Zur Ausbildungsentscheidung

Auf der Entscheidungsseite finden Sie alle Inhalte, Module, Lernziele und Rahmenbedingungen im Detail.

Persönliches Beratungsgespräch

30 Minuten telefonisch oder per Video.
Klärung Ihrer beruflichen Situation und Ihrer individuellen Fragen.

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Einblick in Inhalte, Aufbau und Haltung der Ausbildung. Mit Raum für Fragen und persönlicher Orientierung.

kostenfrei · unverbindlich · live via Zoom

Sie müssen sich nicht sofort entscheiden. Aber Sie können jetzt klären, ob dieser Weg für Sie passt.

Fachliche Grundlage dieser Ausbildung

Diese Ausbildung basiert auf klar definierten fachlichen Positionen, die die Grundlage professioneller traumatherapeutischer Arbeit bilden. Die Auseinandersetzung mit diesen Einordnungen ist zentraler Bestandteil der Ausbildung.

→ Zu den fachlichen Einordnungen