Ausbildungsentscheidung – Systemische Traumatherapie

Diese Seite dient Ihrer fachlichen und persönlichen Entscheidungsfindung.

Sie unterstützt Sie dabei zu prüfen, ob die Ausbildung in Systemischer Traumatherapie
zu Ihrem beruflichen Hintergrund, Ihrer Qualifikation und Ihrer Verantwortung passt.

Im Mittelpunkt stehen therapeutische Arbeit, Prozessverantwortung
und ein stabilisierungsorientierter Ansatz.

Keine Werbeseite – sondern eine klare fachliche Entscheidungsgrundlage.

 

Für wen diese Ausbildung gedacht ist

Diese Ausbildung richtet sich an Fachpersonen,
die bereits therapeutisch arbeiten oder eine entsprechende Heilerlaubnis besitzen
und ihre Kompetenz in der Arbeit mit traumatisierten Menschen fundiert erweitern möchten.

Besonders passend für:

  • Heilpraktiker:innen für Psychotherapie
  • approbierte Therapeut:innen
  • Ärzt:innen mit therapeutischer Tätigkeit
  • Fachpersonen mit Heilerlaubnis im psychosozialen Kontext

 

Sie bringen idealerweise mit:

  • therapeutische Grundqualifikation
  • Erfahrung im Arbeiten mit Klient:innen
  • Bereitschaft zur professionellen Verantwortung

 

 

Nicht geeignet für

Diese Ausbildung ist keine Grundqualifikation
und keine Selbsterfahrungsgruppe.

Sie richtet sich nicht an:

  • Personen ohne Heilerlaubnis
  • Menschen in akuten Krisensituationen
  • Personen, die ausschließlich an ihrer eigenen Geschichte arbeiten möchten
  • Erwartung schneller Methoden oder kurzfristiger Lösungen

Im Mittelpunkt steht therapeutische Arbeit mit Klient:innen – nicht Selbsterfahrung.

 

 

Diese Ausbildung ist keine Methodensammlung.

Viele Weiterbildungen im Bereich Trauma vermitteln einzelne Methoden.
Diese Ausbildung verfolgt einen anderen Ansatz.

Systemische Traumatherapie bedeutet:

  • Traumafolgen im Kontext von Beziehung und Biografie verstehen
  • Stabilisierung vor Konfrontation
  • klare Indikationsstellung und Verantwortung
  • Integration statt isolierter Technik

Es geht nicht um „mehr Methoden“,
sondern um eine fundierte therapeutische Haltung.

Was Sie fachlich erwartet

Diese Ausbildung verbindet systemisches Arbeiten
mit fundierter Psychotraumatologie und therapeutischer Praxis.

Inhalte unter anderem:

  • Diagnostische Einordnung komplexer Traumafolgen
  • Stabilisierung und Ressourcenarbeit
  • Arbeit mit Bindungstrauma und Entwicklungstrauma
  • therapeutische Prozessgestaltung
  • Integration von EMDR (stabilisierungsorientiert)
  • Arbeit mit Anteilen / Ego States
  • traumasensible Gesprächsführung
  • Indikation und Abgrenzung zur Traumafachberatung

Theorie und Praxis greifen eng ineinander.

Therapeutische Prozessführung

Sie begleiten Klient:innen sicher durch komplexe Prozesse
und behalten Stabilisierung und Regulation im Blick.

Diagnostische Klarheit

Sie erkennen unterschiedliche Traumadynamiken
und treffen fundierte therapeutische Entscheidungen.

Verantwortungsvoller Methodeneinsatz

Sie setzen Interventionen gezielt ein –
eingebettet in einen stabilisierenden Gesamtprozess.

Sie entwickeln eine therapeutische Sicherheit auf einem deutlich höheren fachlichen Niveau.

Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung ist in aufeinander aufbauende Phasen gegliedert:

  • Grundlagen & therapeutischer Rahmen
  • Psychotraumatologie & Stabilisierung
  • Beziehung & Mentalisieren
  • therapeutische Vertiefung
  • Supervision & Integration

Die Ausbildung ist klar aufgebaut und bietet eine nachvollziehbare Struktur – auch bei komplexen Inhalten.

Alle Inhalte bauen logisch aufeinander auf und werden fachlich begleitet vermittelt.

Rahmen & zeitlicher Aufwand

  • Dauer: 10 Monate
  • Hybrid (Online & Präsenz)
  • berufsbegleitend möglich

Die Ausbildung ist klar strukturiert und gut in den beruflichen Alltag integrierbar.

 

Abschluss & Erweiterung

  • Zertifikat: Systemische:r Traumatherapeut:in
  • zusätzliche Integration von EMDR (stabilisierungsorientiert)

EMDR ist Bestandteil der Ausbildung – nicht als separates Zusatzmodul.

 

 

Investition

3.900 €

Die Investition verteilt sich über die gesamte Ausbildungsdauer und ist dadurch gut planbar.

• 24 Ausbildungstage (20 online, 4 Präsenz)
• Nutzung der Seminar- und Aufenthaltsräume
• Getränke während der Module

Keine Umsatzsteuer gemäß §4 Nr. 21 UStG.

Ratenzahlung
Ist möglich – nach persönlicher Rücksprache und individueller Abstimmung.

Investition in Ihre therapeutische Kompetenz – nicht in einzelne Methoden.

Die Teilnehmerzahl ist bewusst begrenzt, um eine persönliche Begleitung zu gewährleisten.

Präsenzmodule finden statt in:

Bildungszentrum der Arbeitskammer
Am Tannenwald 1
66459 Kirkel

Klarheit vor Entscheidung

Diese Ausbildung ist keine kurzfristige Weiterbildung – sondern eine fachliche Positionierung.

Sie prüfen hier nicht, ob es „interessant“ ist – sondern ob es fachlich zu Ihnen passt.

Deshalb haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen persönlich zu klären.

  • Passt die Ausbildung zu Ihrer Qualifikation?
  • Ist die therapeutische Ausrichtung sinnvoll?
  • Wie lässt sich die Ausbildung integrieren?

Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung – keine Verkaufsberatung.

Persönlich. Klar. Ohne Verkaufsdruck.

Was viele vor der Entscheidung klären möchten

Was passiert nach der Anfrage?
Kein automatisierter Prozess. Wir klären Ihre Situation persönlich.

Brauche ich eine Heilerlaubnis?
Für die Teilnahme nicht – für therapeutische Arbeit ja.

Kann ich später erweitern?
Ja, bei entsprechender Voraussetzung.

Bereit für eine klare Ausbildungsentscheidung?

Die Teilnehmerzahl ist bewusst begrenzt, um persönliche Begleitung zu gewährleisten.

Persönlich. Klar. Ohne Verkaufsdruck.

30 Jahre Erfahrung · traumasensibel · kleine Gruppen · sicherer Rahmen