Zwölf Module. Ein therapeutisch ausgerichteter Lernweg.
Die Ausbildung ist in aufeinander aufbauende Module gegliedert. Du vertiefst Schritt für Schritt Diagnostik, Stabilisierung und therapeutische Prozessgestaltung – und entwickelst dabei deine eigene therapeutische Haltung.
Nach aktueller Planung folgen auf neun Live-Online-Module drei EMDR-Präsenzmodule in Kirkel.
Auf einen Blick
Grundlagen und therapeutische Vertiefung
- 9 Live-Online-Module
- 144 UE
- live mit der fachlichen Leitung
EMDR in Kirkel
- 3 EMDR-Präsenzmodule
- 48 UE
- Unterkunft und vollständige Verpflegung inklusive
Vier Lernphasen als didaktischer Rahmen
Die Lernphasen beschreiben die geplante didaktische Linie der Ausbildung. Stabilisierung und Sicherheit stehen am Anfang. Welche Module zu welcher Phase gehören, wird mit dem Curriculum festgelegt.
-
1
Grundlagen und Rahmen
Psychotraumatologische Einordnung und therapeutischer Rahmen
inkl. GPTG-zertifiziertem Grundlagenbaustein
-
2
Stabilisierung und Diagnostik
Ressourcen, Selbstregulation, Diagnostik und Dissoziation
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3
Therapeutische Vertiefung
Bindungstrauma, Gesprächsführung und EMDR
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4
Prozessgestaltung und Abschluss
Krisenintervention, Supervision und Integration
Die Module im Einzelnen
Jedes Modul umfasst nach aktueller Planung zwei Ausbildungstage. Die Kurzbeschreibungen zeigen den therapeutischen Schwerpunkt.
Live-Online · Module 1–9
Psychotraumatologie und systemische Haltung
Einführung in die Systemische Traumatherapie, den therapeutischen Rahmen und die psychotraumatologischen Grundlagen.
Neurobiologie, Stress und Traumafolgen
Trauma, Belastungsreaktionen und zentrale Dynamiken verstehen und fachlich einordnen.
Stabilisierung, Sicherheit und Ressourcenarbeit
Ressourcenarbeit, Imagination und stabilisierende Interventionen im therapeutischen Prozess.
Systemische Prozessgestaltung und Gesprächsführung
Therapeutische Gespräche sicher strukturieren und Belastung im Gespräch regulierbar halten.
Bindungs- und Entwicklungstrauma
Bindungsdynamiken und frühe Verletzungen in ihrer Bedeutung für den therapeutischen Prozess verstehen.
Dissoziation und fachliche Grenzen
Traumafolgestörungen und Dissoziation einordnen, Indikation prüfen und Weitervermittlung sicher einschätzen.
Krisenintervention, Risikoeinschätzung und Schutzplanung
Instabilität, akute Belastung und Krisen erkennen und professionell begleiten.
Körperorientierte, imaginative und anteilebezogene Ansätze
Körperorientierte Selbstregulation, Umgang mit Übererregung und innere Anteile fachlich einordnen.
Komplexe Fälle, Supervision, Integration und Transferreflexion
Eigene Fälle reflektieren, Prozessentscheidungen prüfen und die Inhalte in die therapeutische Praxis übertragen.
Live-Online: Module 1–9 nach aktuellem Planungsstand.
Präsenz in Kirkel · Module 10–12 · EMDR
EMDR I – Grundlagen, Indikation und Stabilisierung
Grundlagen, Wirkprinzipien und fachliche Einordnung von EMDR. Sicherheit, Ressourcenarbeit und Vorbereitung als Basis – und die Frage, wann EMDR im therapeutischen Prozess angezeigt ist.
EMDR II – Strukturierte Anwendung und Protokolltraining
Phasenorientiertes Arbeiten und sichere Prozessführung. Zentrale EMDR-Elemente werden im stabilisierungsorientierten Kontext geübt und reflektiert.
EMDR III – Vertiefung, Fallarbeit, Supervision und Integration
Vertiefung, Fallarbeit, Supervision und fachliche Reflexion – mit der Übertragung in deine therapeutische Praxis.
EMDR-Präsenzmodule: 3 zweitägige Module · 6 Weiterbildungstage · 48 UE · Bildungszentrum der Arbeitskammer, Kirkel · Unterkunft und vollständige Verpflegung inklusive · therapeutische Anwendung nur im Rahmen einer entsprechenden Heilerlaubnis · keine EMDRIA- oder EMDR-Europe-Zertifizierung · Mehr zur EMDR-Weiterbildung
Termine und Rhythmus
Der Ausbildungsbeginn ist für den 10.–11. April 2027 geplant. Die Termine der weiteren Module werden mit dem Ausbildungsplan bekanntgegeben.
| Modul | Thema | Termin | Format |
|---|---|---|---|
| Live-Online · Module 1–9 | |||
| Modul 1 | Psychotraumatologie und systemische Haltung | geplant: Sa/So 10.–11.04.2027 | Live-Online |
| Modul 2 | Neurobiologie, Stress und Traumafolgen | Termin folgt | Live-Online |
| Modul 3 | Stabilisierung, Sicherheit und Ressourcenarbeit | Termin folgt | Live-Online |
| Modul 4 | Systemische Prozessgestaltung und Gesprächsführung | Termin folgt | Live-Online |
| Modul 5 | Bindungs- und Entwicklungstrauma | Termin folgt | Live-Online |
| Modul 6 | Dissoziation und fachliche Grenzen | Termin folgt | Live-Online |
| Modul 7 | Krisenintervention, Risikoeinschätzung und Schutzplanung | Termin folgt | Live-Online |
| Modul 8 | Körperorientierte, imaginative und anteilebezogene Ansätze | Termin folgt | Live-Online |
| Modul 9 | Komplexe Fälle, Supervision, Integration und Transferreflexion | Termin folgt | Live-Online |
| Präsenz in Kirkel · Module 10–12 | |||
| EMDR I | Grundlagen, Indikation und Stabilisierung | Termin folgt | Präsenz in Kirkel |
| EMDR II | Strukturierte Anwendung und Protokolltraining | Termin folgt | Präsenz in Kirkel |
| EMDR III | Vertiefung, Fallarbeit, Supervision und Integration | Termin folgt | Präsenz in Kirkel |
Alle Angaben entsprechen dem aktuellen Planungsstand. Die verbindlichen Termine erhältst du mit dem Ausbildungsplan.
Theorie, Übung und Fallarbeit greifen ineinander
Jedes Modul verbindet fachliche Grundlagen mit Übungen, Arbeit an Fallbeispielen und der Reflexion deiner therapeutischen Haltung. Methoden werden fachlich eingeordnet, nicht aufgelistet.
Live-Online-Unterricht
Die neun Online-Module finden live statt – mit der fachlichen Leitung.
Kleine Ausbildungsgruppe
Maximal 14 Teilnehmende – persönliche Begleitung statt Großgruppe.
Fachliche Vertiefung
Psychotraumatologie, Diagnostik und Prozessverständnis als Grundlage therapeutischer Entscheidungen.
Praktische Übungen
Stabilisierung und Gesprächsführung erproben – in den Präsenzmodulen zusätzlich EMDR.
Supervision und Fallarbeit
Eigene Prozessentscheidungen gemeinsam prüfen und reflektieren.
Präsenz in Kirkel
Drei Präsenzmodule im Bildungszentrum der Arbeitskammer.
Was zum Abschluss gehört
Die verbindlichen Abschlussanforderungen werden mit den Ausbildungsunterlagen festgelegt. Nach aktuellem Planungsstand gehören dazu:
- regelmäßige Teilnahme an den Modulen
- eine schriftliche Abschlussarbeit zu einem Thema aus dem Fachgebiet
- Fallarbeit und Supervision im Ausbildungsverlauf
- ein fachliches Abschlussgespräch
Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat der Trauma-Fachakademie.
Ausbildungsqualität, die von außen geprüft wird.
Die Trauma-Fachakademie legt ihre Ausbildungsstandards Fachverbänden zur Prüfung vor – nachvollziehbar und mit transparentem Stand.
- VDH
Verband Deutscher Heilpraktiker e. V.
Anerkennung der Trauma-Fachakademie als Bildungseinrichtung
Anerkannt
- GPTG
Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung e. V.
Zertifizierte Basisqualifikation Psychotraumatologie als Grundlagenbaustein – keine Zertifizierung der gesamten Weiterbildung
Grundlagenbaustein zertifiziert
- SCGD
Systemische Coaching Gesellschaft Deutschland
Zertifizierte Fachausbildung Systemische Traumatherapie
Zertifiziert
Die jeweiligen Anerkennungen und Zertifizierungen beziehen sich auf die dafür vorgesehenen Ausbildungsbereiche und ersetzen keine staatliche Berufszulassung, Heilerlaubnis oder Approbation.